PRP (Platelet Rich Plasma = (Blut-)Plättchen angeReichertes Plasma)

biomet

Mehr und mehr werden körpereigene Substanzen eingesetzt, um insbesondere kritische Heilverläufe günstig zu beeinflussen.

Da bekannt ist, dass Blutplättchen konzentriert mehr „Wachstumsfaktoren“ verschiedener Art enthalten als andere Zellen des Blutes, hat man sich diesen Effekt zunutze gemacht und bringt mit diesen Plättchen angereichertes Plasma an den Ort, an dem die Heilung beschleunigt oder verbessert werden soll.

Im Op findet sich bei mir diese Methode in Anwendung bei osteoporotischem Knochen, bei knöchernen Umstellungen im Fersenbereich oder bei Sehnenreparaturen, resp. –rekonstruktionen.

In der Praxis verwende ich PRP seit 1012 sehr erfolgreich zur Behandlung von „Fersenspornen“, Tennis-Ellbogen, sowie chronischen Sehnenentzündungen insbesondere der Achilles-Sehne und an der Hand. In der Tat kann ich eine Erfolgsrate von über 95% 3 Monate nach der Behandlung verzeichnen, dies auch nach zum Teil jahrelangen Leidensgeschichten und nach vielen erfolglosen Therapieversuchen. Seit ich diese Methode benutze, habe ich nie mehr einen Fersensporn chirurgisch behandeln müssen.

Die Behandlung ist denkbar einfach:

Es wird Blut aus der Vene entnommen, welches anschliessend zentrifugiert wird.

Währenddem die Zentrifuge läuft, wird die lokale Betäubung des schmerzenden Bezirkes durchgeführt.

Ist das Zentrifugieren fertig, wird die Schicht, in der sich die Plättchen angesammelt haben, mittels eines speziellen Gerätes abgesaugt und an den Schmerz-Punkt eingespritzt.

Am Tag nach der Injektion können deutlich mehr Schmerzen auftreten als zuvor – dies gehört zum Heilungsprozess und ist völlig normal. Diese Schmerzen klingen normalerweise nach 1 bis 2 Tagen wieder ab – ab dann ist in den meisten Fällen bereits eine deutliche Schmerzreduktion feststellbar, die dann auch anhält.

Dr. med. Urs Graf  ·  FMH Chirurgie
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